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Bericht über das Beth Myriam im Heiligen Land

... Du Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. (Matthäus 2,6)

Bethlehem, im Advent 2002

Advent in Betlehem, wo das Wort Fleisch annahm in einem kleinen Stall, weil da kein Platz in dem Gasthof war; wo die Erfüllung unserer Erlösungs-Geschichte mit der Geburt unseres Erlösers begann; wo die Stille Nacht, die Heilige Nacht geschehen ist; wo Hirten die Ersten waren, das Christkind in der Krippe anzubeten; Betlehem ist keinesfalls die unbedeutendste unter den führenden Städten Juda...

Alles ist ziemlich anders, diesen Advent. Betlehem wurde zu einem riesigen Gefängnis reduziert, indem zehntausende unter Ausgehverbot und Belagerung leben. Keine Möglichkeit sich frei fortzubewegen, bis nicht das Ausgehverbot aufgehoben ist, ein oder zweimal die Woche für ein paar wenige Stunden. Die Leute dieser Region stürzen dann aus ihren Häusern heraus um sich um die wichtigsten Dinge zu kümmern, bevor sie einmal mehr den Aufruf hören, zur erneuten Ausgangssperre. Diejenigen, die nicht rechtzeitig von der Strasse weg sind, werden mit Tränengas versorgt. "Wir sind nicht in einer Stadt voller Terroristen, wieso müssen wir unter einer Kollektivstrafe leiden, wegen derer, die den Tod verbreiten?" hören wir sie sagen in ihrem Kummer…

Während dem das Ausgehverbot aufgehoben ist, sind die Strassen, Einkaufsläden, öffentlichen Büros, Krankenhäuser usw. mit Leuten überfüllt. Schulen öffnen für ein paar wenige Stunden; die wenigen, die noch Arbeit haben, eilen dahin um einige Shekel zu machen. Alles muss in Eile gemacht werden. Eine Menge Bedürfnisse, sind in einer kurzen Zeit zu bewältigen. Eine grosse Anzahl unter der Bevölkerung benützt diese wenigen Stunden wenn die Ausgangssperre aufgehoben ist, um sich in langen Schlangen bei Sozialdiensten anzustellen, weil sie nicht mehr fähig sind sich selbst zu unterhalten. Sie suchen Nahrung und Arzneimittel, Milch für ihre Kinder und andere Basisprodukte, die eine Familie braucht, um überleben zu können. Die 80%-Arbeitslosenrate in dieser Region bedeutet für viele eine Grössere Krise.

Unser kleines Projekt 'Beit Miriam auf Rädern' setzt sich genau in dieser Gegend des Heiligen Landes ein, für diejenigen, die Gott 'die Unterdrückten' nennt und von diesen jene, die keine Hilfe von anderen bekommen. Beit Miriam gelangt zu denjenigen. Bis heute nehmen wir uns rund 150 Familien an, dank eurer grosszügigen Spenden, Jesus Wunsch folgend, die 'Hungrigen zu speisen'. Es sind diejenigen in Notlagen, die kommen, und um die Notwendigkeiten bitten, um zu überleben. Mit Tränen in ihren Augen bitten sie um Hilfe. Beit Miriam verschafft ihnen Notfall-Fürsorge, hauptsächlich Nahrungsmittel mit ausreichend Protein, Mineralien, und Vitaminen um Unterernährung zu verhindern. Jetzt da der Winter in diesem hügligen Land of Judea begonnen hat, brauchen Leute Wolldecken, Kerosin um ihre kleinen tragbaren Öfen zu heizen, warme Unterwäsche für Kinder und Schuhe. Während unserer letzten Verteilung (13. Dezember), konnten wir kein Milchpulver mehr finden - alles ausverkauft. Es ist auf die Ausgangsverbot-Einschränkungen zurückzuführen dass weder Milch noch andere Lebensmittel die Region über die Checkpoints erreichen konnten. Kinder leiden unter Milchmangel…

Advent in Betlehem bedeutet in diesem Jahr nicht Lichter, Dekors, freudvolles singen und tanzen in Vorbereitung auf die Geburt des Herrn - nein - Advent in Betlehem dieses Jahr heisst Panzer, Truppen, Demütigungen, Angst, erschöpft sein vom Leid, Resignation, Kälte und Hunger. Die Christen in der Region sind glücklich wenn sie während dem Ausgangsverbot die Kirche für die Sonntags-Messe erreichen. Advent in Betlehem dieses Jahr heisst keine Geschenke für die Kinder, Leute auf der Suche nach ihrem täglichen Brot. Auf der Suche nach Frieden und hoffentlich auf der Suche nach Jesus, dem Friedensfürsten, der eines Tages Frieden auch in Seinem Heimatland wiederherstellen wird.

All dieses Leiden wird nicht vergeblich sein. Denn in Gott ist nichts vergeblich. Mögen wir in Solidarität Gott deren Mühsal im Gebet aufopfern. Er wird es wie Weihrauch annehmen, vor Seinem Heiligen Thron aufsteigend. Möge Gott dann zu Seinen Leuten herabkommen und die Unterdrückten rufen, denn in Betlehem wurde ein Erlöser geboren zu unserem Heil. "Er ist gekommen, blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien. " (Is.42, 7). Dann werden sie in Danksagung ausbrechen: "Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf." (Is 9:1-2). Gepriesen sei unser Herr, der Gott des Erbarmens, denn Er hat Sein Volk heimgesucht. Er ist ihm zu Hilfe gekommen. Er ist gekommen, um jenen Licht zu bringen, die im Dunkeln wohnen und im Schatten des Todes. Ehre sei Ihm, der kommt, um unsere Füße auf den Weg des Friedens und der Liebe zu geleiten. (WLIG 24.12.1989).

Bis dieser Tag seiner Herrlichkeit das Heimatland unseres Geliebten Jesus heimsucht, lasst uns Ihm zusammen eine Freude machen, in dem wir uns in Seinem Wunsch vereinen:

"Hör Mir jetzt zu und schreibe diese Worte: Errichte Unsere "Beth Miriams" überall, wo du kannst. Hebe den Unterdrückten auf und hilf der Waise. Beschütze Mich, rette Mich aus der Gosse, gib Mir Unterkunft und Nahrung. Erleichtere Mich von Meiner Last und Müdigkeit; unterstütze Mich und ermutige Mich. Alles, was du dem Geringsten Meiner Brüder tust, das tust du Mir ... Ich segne diejenigen, die Mein Leben unterstützen. Mögen sie tugendhaft und ganz liebevoll bleiben. Ich bin mit euch. IC"(Jesus, April 22, 2002)

Unsere Dankbarkeit geht von Herzen an euch alle für eure treue Unterstützung, uns dabei zu helfen, für jene für die es Jesus wünscht Nahrung durch den 'kleinen Beit Miriam auf Rädern' im Heiligen Land zu beschaffen.

Wir wünschen euch eine fröhliche und Gesegnete Weihnachts-Zeit und Gottes überreiche Gnade und Frieden für's 2003.

Beit Miriam Team - Heiliges Land

P.S: Wenn ihr wünscht Beit Miriam zu unterstützen, empfehlen wir euch dazu aus Sicherheitsgründen einen registrierten Check über Mail zu senden. Banküberweisungen können zu Gunsten Mary's House, Konto bei der Bank Leumi, Branch 901, Main Branch Jerusalem, Jaffa Street, Konto-Nummer 32701/34. Für mehr Einzelheiten klicke hier


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