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Lobet den Herrn, alle Völker, preist Ihn, alle Nationen! Denn mächtig waltet über uns Seine Huld, die Treue des Herrn währt in Ewigkeit. Halleluja! (Ps 117) "Singt dem Friedensfürsten, singt dem Unsterblichen, dem Allmächtigen Gott! Öffnet eure Herzen, und lasst sie verzehrt werden von Seiner eifersüchtigen Liebe. Singt dem Herrn und König, und jubelt über Sein Kommen!" (28.01.1997) Der allen Geschöpfen Nahrung gibt, denn Seine Huld währt ewig. Danket dem Gott des Himmels, denn Seine Huld währt ewig! (Ps 136, 25-26) Aller Auge warten auf Dich, und Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. Du öffnest Deine Hand und sättigst alles, was lebt, mit nach Deinem Gefallen. (Ps 145, 15-16) Alles, was atmet, lobe den Herrn! Halleluja! (Ps 150, 6) Ja, lasst uns den Gott des Himmels und den Herrn über das ganze Universum lobpreisen! Denn Er kümmert sich immer um uns, Er besorgt uns alles und befriedigt jedwelche Bedürfnisse aller Menschen, durch alle Jahrhunderte! Er lässt nie jemanden hungrig zurück, deckt Er doch den Tisch für jedermann, und salbt ihre Häupter mit Öl - segnet sie und lässt ihre Becher überquellen (Ps 23, 5). - Was für ein grosszügiger Gott! Was für ein liebender Vater! Glückseelig jene Leute, deren Gott Jahweh ist! Er ist unsere Zuflucht in allem Leid und Elend. Die Menschen rufen Ihn an in ihrer Bedrängnis und Er rettet sie von allen Leiden, Sein Wort aussendend und uns heilend. (Ps 107, 19-20). Dies, Sein Wort kommt aus Seinem Sprachrohr, Vassula. Sie wurde 2 Jahre zuvor vom Heiligen Geist inspiriert, ein Haus zu haben, in welchem die "weniger Begünstigten" dieser Welt wenigstens die Möglichkeit haben, eine warme Nahrung zu sich zu nehmen... um ihren Hunger zu stillen; denn Er füllt die hungernden Seelen mit Seinen guten Gaben (Ps 107, 9). Dieser Eingebung folgend, wurde ein Jahr später, während eines Besuchs von Vassula in Dhaka, Bangladesh, entschieden, dass es nötig ist, eines dieser Häuser hier zu haben. Ein Beth Myriam, ein gesegnetes Haus Mariens. All die Menschen in den Strassen Dhaka's zu sehen, die, nur zum überleben, nach Nahrung suchen, Obdachlose die in den Slums leben, die kein Zugang haben zu Wasser, Sanitären Anlagen oder einem Unterschlupf, das war die Motivation, etwas für zu tun. Wir, die wir ja von Gott so gesegnet sind, die wir ein Dach über dem Kopf haben und unsere mit allen guten Dingen gefüllten Kühlschränke für selbstverständlich ansehen; wir sollten nie vergessen, dass wir selber in einem "hungrigen und lechzend dürstendem" Zustand waren, im geistigen Sinn - aber Gott rettete uns von unserem Leid, unsere Bedürfnisse befriedigend. Mit diesem Gedanken im Sinn reagierten viele der grossen Familie 'Das Wahre Leben in Gott' rund um die ganze Welt, zeigten ihre Liebe für ihre Nächsten und setzten ihren Glauben in die Tat um! Nach viel Gebet und nach der Suche nach einem verfügbaren, geeigneten Haus, wurde eine Wohnung (im 4. Stock!) in einem neuen Wohnviertel gefunden, welches im nördlichen Teil von Dhaka, der "Baridhara" liegt, ganz Nahe am Flughafen... und dies 3 Tage bevor wir in Bangladesh angekommen sind! Diese Wohnung ist in einer Gegend, die eine "Verteidigungs-Kolonie" für pensioniertes Armeepersonal ist; deshalb sehr sicher, was auch einer der Faktoren war, die bei der Suche berücksichtigt werden musste um ein solches Haus zu gründen. Wir gingen nach Dhaka, um zusammen mit Mitgliedern der WLiG-Gebetsgruppe Dhaka beim Aufbau des Hauses mitzuhelfen; und auch um beim Eröffnungstag dabei zu sein. Mehrere Mitglieder der lokalen Gebetsgruppe aus 'Das Wahre Leben in Gott' helfen das Haus zu führen und nehmen sich aller Einzelheiten an, so dass alles mit der Inspiration die Gott Vassula eingegeben hat, übereinstimmen wird. "Danke für die erhaltene Hilfe: Ich habe mich im Herrn besonders gefreut, dass ihr eure Sorge für mich wieder einmal entfalten konntet. Ihr hattet schon daran gedacht, aber es fehlte euch die Gelegenheit dazu... Ich habe alles empfangen und habe jetzt mehr als genug. Mir fehlt nichts mehr, seit ich von Epaphroditus eure Gaben erhielt, ein schönes Opfer - eine angenehme Opfergabe, die Gott gefällt. Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus alles, was ihr nötig habt, aus dem Reichtum Seiner Herrlichkeit schenken. Unterem Gott und Vater sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen." (Phil 4, 10-20) Unser Gott wollte Seinerseits all diesen danken, die diesem Ruf nach finanzieller Hilfe nachgekommen sind. Obige Lesung wurde uns gegeben, nachdem wir den Rosenkranz in der wöchentlichen Zusammenkunft der WLiG-Gebetsgruppe gebetet hatten; das Treffen fand nur wenige Stunden nachdem wir in Dhaka angekommen waren statt! Nach dem wir doch vorgängig so wenig gewusst haben, wie es uns in Dhaka ergehen würde, haben wir, im Glauben und Vertrauen in Gottes allmächtige Vorsehung, entdeckt, dass für alles bereits gesorgt war: die Wohnung, brandneu und stahlend sauber, war bereit, so dass wir dort bleiben konnten. Sie hat einen grossen Esssaal, der 50-60 Leute Platz beherbergen kann; einen kleineren Raum, der als Frühstückszimmer genutzt wird - der dann auch als ein zusätzliches Essenszimmer gebraucht werden kann, wenn die Zahl der 'Gäste' zunimmt. Die Küche ist grossräumig mit viel Licht, welches von den breiten Fensterfronten hereinscheint und es ist angenehm dort die Mahlzeiten vorzubereiten. Da ist auch noch speziell ein kleiner Raum hergerichtet, der als eine kleine Kapelle dient! Es hat noch 2 grosse Schlafzimmer mit Duschkabinen, die von jedem benutzt werden können, die nach Dhaka für Exerzitien kommen wollen aber auch um mitzuhelfen, für unsere Gäste zu sorgen. 5 Leute finden ohne weiteres Platz im Beth Myriam und können so Gottes Güte, Freundlichkeit und Grosszügigkeit gegenüber Seinen Kindern erfahren. Ein zusätzliches Schlafzimmer ist für Francis und Carmel, ein frisch verheiratetes Paar. Zusammen mit Martin, einem jungen Mann, der vom Islam zum Christentum konvertierte, tragen sie Sorge zum Haus, putzen und kochen für unsere Gäste! Gegenüber der Schlafzimmer ist ein grosser offener Raum, welcher demnächst - wenn nicht bereits jetzt schon! - als ein Studierzimmer genutzt wird, mit Bücherregalen, Video- Gerät und Fernseher, um zu lesen, sich Videos anzusehen oder um Musik zum Lobpreis zu hören. "Hast Du nicht bemerkt, dass Ich dem Himmel droben Meine Anordnungen gegeben habe, die Himmelstore zu öffnen und zusammen mit Manna Ströme niederregnen zu lassen? ... Sag ihnen, dass der Herr ein Festessen für sie vorbereitet hat." (27.11.96) Jesus hat uns so bestätigt, dass dieses Beth Myriam Seinem Wunsch entspricht. Diese Botschaft wurde Samstagnachmittag während einer Erntedankfest-Messe im Beth Myriam vorgelesen. Die Messe wurde zum Dank und für die Einheit der Christen gefeiert. Unglaublich, doch waren die drei christlichen Kirchen anwesend: die orthodoxe, katholische und anglikanische. David Huxley war zu dieser Zeit für einen Blitzbesuch in Bangladesh. Der Gott der Überraschungen hat dies in einer überaus freudigen Art für uns bereitet. Die Tage gingen ziemlich schnell vorüber. Wir hatten das Datum für die Austeilung der ersten Mahlzeit bestimmt; und da waren noch 'kleine' Einzelheiten zu berücksichtigen, wie wir das tägliche Menue herrichten sollen - einerseits unserem Budget gemäss und andererseits bis ins Detail eine ausgewogene Mahlzeit abzugeben, gehaltsreich, mit ausreichenden Kalorien - ferner einen grossen Tisch für das Esszimmer zu besorgen, mit genügend Sitzplätzen um mehr Leute zu beherbergen. Wie immer, Jesus besorgte all das auf Seine Eigene Art, trotz all unseren Plänen - Micky Diaz aus der Gebetsgruppe gab die Masse einem Zimmermann und der Tisch kam gerade zur rechten Zeit am Eröffnungstag an. Unser Vertrauen in Gott wurde mit diesem Zwischenfall wirklich getestet, denn wir dachten der Tisch würde nicht mal zur Zeit unserer Abreise aus Dhaka angekommen sein, geschweige denn am heutigen Tag, obwohl uns versichert wurde, das dem so wäre. Für das Menue war Carol's Erfahrung verantwortlich! Jeden Tag ein anderes Menue und alles im Budget... In dieser Woche war die Gegenwart Jesu offensichtlich. Er hat uns ermuntert beharrlich und ausdauernd zu sein in Tugend und der Gerechtigkeit genüge zu tun und so dem Pfad der Gerechtigkeit und Güte zu folgen, denn alleine durch diese können wir die Hindernisse überwinden, die Satan uns in den Weg gelegt hat, um Gottes Plan zu zerstören, den er für die Armen hatte. So, Jesu Worte nachfolgend, nahm Er die Krustschicht von den Herzen Seiner Leute triumphierend beiseite, indem Er sie von Seiner Herrlichkeit beschienen zurückliess... Alle Arten von Problemen, verursacht durch Ungeduld, das Haus zu eröffnen, wurden gelöst, denn unser einziger Wunsch war Gott zu verherrlichen indem wir Seinem Volk dienen... "Ich, der König der Herrlichkeit und ausserdem dein Bräutigam, werde die Armen zufriedenstellen..." (25.9.97). Wer unter den Tausenden hungriger Menschen von Dhaka, waren diejenigen, die uns Gott zum dienen anvertraute? Nachdem wir alles in Seine Hände gelegt hatten, waren wir überhaupt nicht überrascht, als uns zwei würdevolle Schwestern aus dem "Charles de Foucauld-Orden", bekannt als die Blauen Nonnen, vorschlugen, uns eine Gruppe von zehn Leuten vorbeizubringen, von denen sie wussten, dass sie wirklich bedürftig waren. Sie arbeiteten mit diesen Leuten in den Slums... und so wurden wir uns einig: Am ersten Tag würden die Schwestern unsere Gäste zum Beth Myriam begleiten, damit sie den Weg kennenlernen und dann würden sie alleine herkommen. Duleep hatte ihnen auch ein Identitäts-Badge vorbeitet den sie tragen sollten, um ihnen zu erlauben durch den Sicherheits-Eingang durchzukommen und vorbei am Sicherheitsposten ins Haus zu gelangen. Der grosse Tag war gekommen. Samstag, der 18. um 13.30 Uhr! Jedermann war aufgeregt und nervös... Wir wussten nicht wie alles ablaufen würde... Das Essen war gekocht und bereit zum Verteilen... Wir waren alle ungeduldig, aber unsere Gäste wahrscheinlich noch mehr, denn sie kamen eine halbe Stunde vor der vereinbarten Zeit!!! Und was für ein Pech (der Tisch war immer noch nicht geliefert), wenn der Zimmermann nicht 5 Minuten nachdem unsere Gäste eingetroffen waren, den Tisch vorbeibebracht hätte! Haben wir wirklich erkannt, wie sehr uns Gott liebt? Betrachten wir diese Menschen, während dem sie die Grosszügigkeit unseres Schöpfers geniessen, so können wir nicht umhin zu denken, dass wir noch nicht begreifen können, wer unser Vater ist und was wir für Ihn sind... Das Essen war vorüber... Sie würden am nächsten Tag zurückkommen. Martin begleitete sie runter zum Eingang um sie zu verabschieden. Als er zurück in die Wohnung kam war er nicht alleine! Da war ein 12 Jahre alter Junge, den er unten, herumwandernd, angetroffen hatte!... Martin hatte ihn gefragt, ob er hungrig sei... Der Junge kam fast um vor Hunger! Er war ganz alleine. Er kam nach dem Tod seiner Mutter mit seinem Vater nach Dhaka; aus einer Stadt im Norden, aber bei der Ankunft in Dhaka, einer Grossstadt mit über 10 Millionen Menschen, verlor er seinen Vater aus den Augen, und seinen kleinen Bruder ebenso. Und jetzt wurde dieses Kind, Mahmud, gezwungen, Zuflucht im Grossbahnhof der Stadt zusammen mit so vielen Tausenden anderer obdachlosen Kinder... Strassenkinder, zu nehmen. Carmel, Francis und Martin liessen ihn sich wie zu Hause fühlen. Sie gaben ihm eine warme Mahlzeit mit Reis, Huhn und Gemüse und leisteten ihm beim Essen Gesellschaft. Er nahm eine Dusche und zog sich warme saubere Kleidung an. Er ging mit einem Lächeln auf seinem Gesicht, ein ganz anderer Junge, verglichen mit demjenigen der kam, uns für das Essen dankend und versprechend, dass er die Kleider die wir ihm gaben, nicht verkaufen würde. Für alle von uns wurde dieser Junge von Gott gesandt. Am nächsten Tag kam er zurück, und brachte 3 jüngere Freunde mit, obdachlose Kinder aus der Grossstadt Dhaka... Mahmud hat den Pullover nicht verkauft, den Carol ihm gegeben hat, er hatte ihn um seine Schultern, genau so, wie er es bei Pfr. James gesehen hatte. Diesselbe Nacht hatten wir eine Zusammenkunft der Mitglieder der lokalen Gebetsgruppe in der Wohnung. Wir haben Dank- und Loblieder gesungen und waren alle wirklich 'eins' im Geiste Gottes. Mehrere Mitglieder der Gruppe schätzten sich glücklich, währenddem wir über die ganze Schönheit dieses Tages und darüber sprachen, wie das Haus Gestalt angenommen hatte, einen starken Duft von Rosen wahrzunehmen... einen Augenblick lang, aber lange genug, um wahrhaft zu fühlen, dass dies Maria's Haus ist. "... der Mensch lebt nicht nur von Brot allein, sondern von allem, was der Mund des Herrn spricht." (Dtn. 8,3) Sobald das Brot diesen Leuten gegeben war, kam eine Frage aus ihren Herzen: " Wer gibt uns dieses Essen?". "Jesus und Maria, Seine Mutter, sie geben euch dieses Essen!" ist die Antwort welche Vassula, inspiriert, jedem riet, zu antworten. Es ist ganz natürlich für Gott, für diese Leute Nahrung zu beschaffen, sie hängen ja ganz von Ihm ab! In ihrem Herzen verstehen sie die Worte des Propheten Jesaia besser: "Denn dein Schöpfer ist dein Gemahl, "Herr der Heere" ist Sein Name." (Jes 54,5). Verheiratet mit Seiner Schöpfung, als jedermanns Bräutigam, kümmert sich der Herr um Seine Braut! Das ist etwas völlig normales für unseren liebenden Gott. Er nimmt sich der Sorge um unser Brot an und dann befriedigt er unseren geistigen Hunger - mit Seinem Wort, Seine Arme nach uns ausstreckend, kommt Er den ganzen Weg herab zu uns, bis an unsere Türschwelle! Unseren Gästen ist die Gelegenheit gegeben, von uns aus dem 'Das Wahre Leben in Gott', zu erfahren wie sehr Gott sie liebt, und dass alles um was Er uns bittet eine Erwiderung der Liebe ist, keine Opfer... Kenntnis Seines Herzens, weder Brandopfer noch feierliche Feste; (25.9.97) Diese Menschen fahren fort, täglich in das Gesegnete Haus Mariens, das Beth Myriam, zu kommen; kein Speisezentrum, sondern ein Haus voll der Liebe von Jesus und Maria. Diese Seelen werden aus dieser Liebe ernährt und es ist ein grosses Privileg Unserem Herrn auf diese Art zu dienen - wo jeder von uns aufgerufen ist mit Verantwortung zu sehen, dass diese Liebe von unseren Brüdern und Schwestern in Bangladesh unterstützt wird. Catarina and Carol |